Neu in der e-Mobilität?
Hilfreiche Infos für den Einstieg in die e-Mobilität.

Du fährst das erste Mal ein e-Auto?
Hier sind die Infos, die Du benötigst.
Erfahre alle wichtigen Grundlagen, die Du für den Start mit Deinem neuen e-Auto brauchst. Wir zeigen Dir, wie das Laden funktioniert, welche Kosten auf Dich zukommen und was Begriffe wie Wallbox, Ladetarif oder Schnellladen wirklich bedeuten.
So bist Du bestens vorbereitet, wenn Du Dein erstes e-Auto fährst oder gerade überlegst, auf Elektro umzusteigen.
1. Laden von e-Autos
Tschüss Tankstelle, hallo Ladesäule
Ein e-Auto wird nicht betankt, sondern geladen, ähnlich wie Dein Smartphone. Nur passiert das nicht an einer haushaltsüblichen Steckdose, denn dafür würdest Du mehr als 24 Stunden benötigen. Deutlich schneller funktioniert das Laden an einer Wallbox. Falls Du zuhause keine Möglichkeit hast, eine Wallbox zu installieren, steht Dir ein großes Netz von mehr als 180.000 Ladepunkte in Deutschland zur Verfügung. Diese werden als öffentliche Ladestationen bezeichnet, da jeder sie nutzen kann. Die Ladestationen unterschieden sich vor allem durch ihre Ladeleistung. Es gibt AC- und DC-Ladestationen, wobei Du an DC-Stationen schneller laden kannst.
Öffentliche Ladestationen
AC-Laden (Normalladen mit Wechselstrom): Ideal für längere Standzeiten.
DC-Laden (Schnellladen mit Gleichstrom): Perfekt auf Reisen, wenn es schnell gehen muss.
Die Ladezeiten hängen von Akku, Ladeleistung und Stromanschluss ab. So kannst Du Deinen Akku an Schnellladern schon innerhalb von 20-30 Minuten komplett aufladen, während Du an AC-Ladestationen mehrere Stunden benötigst.

2. Bezahlung an der Ladestation
Möglichkeiten für die Nutzung einer Ladestation
Um eine öffentliche Ladestation zu nutzen, hast Du zwei Möglichkeiten.
Laden mit Vertrag:
Du schließt bei einem Anbieter einen Tarif ab und kannst damit deutschland- oder sogar europaweit laden. In der Regel erfolgt die Freischaltung vor dem Ladevorgang per App, Ladekarte oder Chip.
Der Vorteil: Du hast feste Preiskonditionen, die Du vorher einsehen kannst. Allerdings können die Kosten je nach Betreiber, Standort oder Tageszeit schwanken. Dazu kommen oft Zusatzgebühren, wie eine Grundgebühr oder ein Standzeitzuschlag.
Laden ohne Vertrag:
Spontan geht’s natürlich auch und zwar direkt über den Betreiber der Ladesäule. Praktisch für unterwegs, da Du komplett flexibel bei der Suche nach Deiner Ladesäule bist. Direkt an der Ladesäule findest Du weitere Informationen dazu, wie Du den Ladevorgang starten kannst und wie hoch die Kosten sind.
Die Kosten sind teilweise höher, teilweise aber auch niedriger als beim Laden mit einem Vertrag. Es rentiert sich immer, die Preise zu vergleichen. In der Lowago App kannst Du das in wenigen Klicks tun.
Du willst mehr zum Laden mit und ohne Vertrag erfahren? Hier geht es zum Magazin Beitrag.
3. Kosten für das Laden
Einmal Akku voll bitte
Anders als beim Diesel oder Benzin wird an der Ladesäule pro Kilowattstunde gezahlt. Je größer die Batterie Deines e-Autos ist (Batteriekapazität), desto mehr kWh kannst Du laden und speichern. Die Kosten für eine kWh liegen durchschnittlich bei derzeit 0,615 € (Stand: 12/25, auf Basis eigener Recherchen). So würdest Du 30,75 € für die Vollladung einer 50 kWh Batterie zahlen.
Das solltest Du beachten: Je nach Anbieter, Standort und Ladesäulenart können die Preise sehr unterschiedlich sein. Schon Unterschiede von 10-20 Cent pro kWh machen bei Vielfahrern mehrere Hundert Euro im Jahr aus.
Außerdem fallen bei manchen Anbietern Zusatzkosten an. Hier ein paar Beispiele für Zusatzkosten:
Gebühr pro Ladevorgang für die Zeit, in der Du die Ladesäule belegst (Standzeitgebühr)
Gebühr pro Monat für das Laden mit einem bestimmten Vertrag (Grundgebühr)
Gebühr, um einen Ladevorgang zu starten (Aktivierungsgebühr).
Mit Lowago bist Du gut informiert und vermeidest böse Überraschungen.
4. Wichtige Begriffe
Damit Du an der Ladesäule mitreden kannst
Nein, AC und DC steht nicht für eine Rockband, aber falls Du auch häufiger mal den CEE-Stecker mit dem CCS-Stecker verwechselst: Wir helfen Dir bei Fachbegriffen aus der e-Mobilität gerne mit klar verständlichen Erklärungen in unserem Glossar.
AC steht für Alternating Current bzw. Wechselstrom.
Hierbei fließt elektrische Ladung mit stetig wechselnder Richtung bis zu 43 kW.
Der CCS-Stecker (Combined Charging System-Stecker) bietet eine Möglichkeit, das e-Auto mit dem Stromnetz zu verbinden. Er ergänzt den Typ 2-Stecker um zwei weitere Kontakte und ermöglicht schnelles DC-Laden.
In einem Ladetarif sind die Kosten festgelegt, welche für die Nutzung von Ladestationen anfallen. Die Gebühren berechnen sich überwiegend nach kWh-Verbrauch. Es gibt jedoch auch EMP, welche einen Session-Tarif oder eine Flatrate anbieten. Darüber hinaus fallen häufig Zusatzkosten in Form einer Anmeldegebühr, einer Grundgebühr, einer Transaktionsgebühr oder eines Standzeitzuschlags an. Je nach Ladetarif können Kosten für die Ladekarte, den Ladechip oder die Ladeapp entstehen.
Die Wallbox dient als Ladestation für das Zuhause. Dazu wird sie mit dem heimischen Stromnetz verbunden und an dem Fahrzeugstellplatz angebracht. Wallboxen verfügen über eine höhere Ladeleistung (bis zu 22 kW) als haushaltsübliche Steckdosen, können flexibel programmiert werden und schützen vor Überlastung des Stromnetzes. Wallboxen mit mehr als 12 kW benötigen eine Genehmigung des Netzbetreibers. Sie können auch in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage und einem Stromspeicher zu einer effizienten Lademöglichkeit werden.
5. Tipps für Einsteiger
Spaß im Alltag mit Deinem e-Auto
Hier kommen unsere Tipps, für einen sorgenfreien Alltag in Deinem neuen e-Auto.
Plane Ladepausen ein
Gerade auf langen Strecken kannst Du Pausen gut für Kaffee, Essen oder einen kurzen Spaziergang nutzen.
Prüfe den Ladestatus
Viele Fahrzeuge zeigen den aktuellen Ladestand im Cockpit oder per App an. So weißt Du immer, wie weit der Ladevorgang fortgeschritten ist. Außerdem kannst Du auch auf dem Display der Ladesäule einige Informationen zu Deinem Ladestatus finden. Falls es also mal ein Problem geben sollte, kannst Du gleich reagieren.
Behalte Deine Parkdauer im Blick
Viele Ladesäulen haben eine maximale Park- oder Ladezeit. Informiere Dich vorher und vermeide Strafgebühren und Standzeitzuschläge durch rechtzeitiges Umparken.
Kontakt für den Notfall
Für den Fall, dass es an der Ladesäule mal Probleme gibt, hilft oft die Hotline des Betreibers weiter. Die Nummer findest Du meist direkt an der Ladesäule.
Nutze kostenlose Apps
Es gibt einige App, um Tarife zu vergleichen und günstige Lademöglichkeiten zu finden.



