Ladetarife für e-Autos

Damit Du Dein e-Auto günstig an öffentlichen Ladestationen laden kannst, gibt es einiges zu beachten.

Ladetarife erklärt

Alles, was Du über Ladetarife wissen musst.

Um Dein e-Auto unterwegs mit einer Ladekarte, einem Ladechip oder einer Ladeapp zu laden, benötigst Du einen Vertrag mit einem Ladetarifanbieter (EMP). Dieser Vertrag wird als Ladetarif bezeichnet. Es gibt mehrere hundert verschiedene Ladetarife, deshalb hast Du die Qual der Wahl. Wir helfen Dir bei der Auswahl und erklären Dir, worauf Du bei Ladetarifen achten musst.

  1. Wo möchtest Du laden?
    Informiere Dich, welche Ladetarife in Deiner Region verfügbar sind. Falls Du deutschlandweit laden möchtest, solltest Du einen Ladetarif mit einem großen Ladenetz von mindestens 50.000 Ladepunkten in Deutschland suchen.

  2. Wie hoch sind die Ladepreise?
    Die Ladepreise werden pro geladenen kWh abgerechnet. Es kommt also ganz darauf an, wie viele kWh Du lädst. Viele Ladetarife bieten keinen Einheitspreis, stattdessen greifen je nach Ladestation andere Preise. Häufig kommt es dabei auf den Betreiber oder auch die Ladeleistung der Ladestation an. So können die Preise um bis zu 50 ct/kWh abweichen. Informiere Dich vorher, wo Du laden möchtest und prüfe, wie hoch an Deiner gewählte Ladestation die Preise sind.

  3. Welche Zusatzkosten gibt es?
    Neben dem kWh-Preis, der von Deinem Ladeverbrauch abhängig ist, gibt es bei Ladetarifen weitere Kosten. Prüfe, ob es eine Standzeitgebühr (oder auch Standzeitzuschlag genannt) gibt. Dies ist eine Gebühr für die Belegung der Ladestation, die Dir pro Minute berechnet wird. Ausschlaggebend für Die Höhe der Standzeitgebühr ist also, wie lange Du an einer Ladestation angesteckt bist.
    Bei manchen Tarifen gibt es außerdem eine Grundgebühr, die monatlich fix anfällt - ob Du in diesem Monat lädst oder nicht. In der Regel rentieren sich Ladetarife mit Grundgebühr nur, wenn Du häufig unterwegs lädst.
    Eine weitere Besonderheit bei Ladetarifen ist die Aktivierungsgebühr (auch Transaktions- oder Freischaltungsgebühr genannt). Diese fällt bei manchen Tarifen an, sobald Du einen Ladevorgang beginnst. Es handelt sich dabei um eine Pauschale pro Ladevorgang.

  4. Gibt es eine Mindestlaufzeit?
    Vor Abschluss eines Ladetarifes solltest Du prüfen, ob der Vertrag eine Mindestlaufzeit vorsieht. Diese liegt bei manchen Anbietern bei bis zu einem Jahr. Mache Dir also vorab Gedanken, ob Du einen solchen Vertrag abschließen möchtest oder suche nach Ladetarifen ohne vorgegebene Mindestlaufzeit.

  5. Welche Rabatte gibt es?
    Es gibt Ladetarife, die für bestimmte Kundengruppen günstiger sind. Diese Tarife werden als Kundentarife oder Mitgliedertarife bezeichnet. Bei manchen Fahrzeugherstellern erhältst Du beispielsweise einen günstigeren Ladetarif, wenn Du ein Fahrzeug von ihnen fährst. Auch wenn Du Mitglied in einem Automobilverein bist, kann es sein, dass Du Rabatte erhältst.

Frau hält Smartphone in der Hand, während e-Auto lädt.
Melanie lädt zum Spezialpreis

Da sie bei ihrem Anbieter einen weiteren Vertrag hat, erhält Melanie einen Spezialpreis und lädt 10 ct/kWh günstiger.

Lowago Character winkend gelb
Ganz klar e-mobil.

Vergleiche die Preise und lade ganz klar günstiger.

Mann hält Ladestecker in der Hand.
Lorenz lädt im Schnitt 7 Std.

Je nach Tarif zahlt er einen Zeitzuschlag von 1 ct/min bis 60 ct/min.

Tipp: Laden über den Betreiber

Spontanes Laden ohne Vertrag

Neben den Ladetarifen besteht auch die Möglichkeit, ohne Vertrag zu laden. Dies bezeichnet man als Ad-hoc-Laden. Die Abwicklung erfolgt über den Betreiber der Ladestation. Du kannst hierzu Deine Bankkarte nutzen. Den Preis erfährst Du an der Ladestation oder auf der Website des Betreibers. Erfahre hier mehr über das Ad-hoc-Laden.

FAQ Ladetarife

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